Uli Lächelt schafft mit „XXII 3 - Don Quichote und Sancho Dingsda und 'ne Mühle“ eine expressive Neuinterpretation des klassischen Motivs. Die Malerei besticht durch ihre reduzierte, fast skizzenhafte Linienführung, die den Figuren von Don Quichote und Sancho Pansa eine dynamische und zugleich fragile Präsenz verleiht. Die abstrahierte Darstellung verweist auf die symbolische Bedeutung der Figuren und der Mühle, während der sparsame Farbeinsatz den Fokus auf die Konturen und die Bewegung lenkt. Das Werk lädt dazu ein, die Grenzen zwischen Realität und Fantasie zu erkunden und reflektiert auf subtile Weise die zeitlose Erzählung von Idealismus und Wirklichkeit. Die Malerei überzeugt durch ihre klare Komposition und die poetische Leichtigkeit, mit der sie bekannte literarische Figuren in eine neue visuelle Sprache übersetzt.