Uli Lächelts Werk „XXV 5 - Berlin. Auf dem Zebrastreifen“ fängt die urbane Dynamik Berlins in einer reduzierten, fast skizzenhaften Bildsprache ein. Die Malerei zeichnet sich durch feine, lineare Konturen aus, die die Silhouetten von Passanten und städtischen Strukturen nur angedeutet darstellen. Im Hintergrund sind Zeitungsausschnitte subtil integriert, was dem Bild eine zusätzliche Ebene von Realität und Vergänglichkeit verleiht. Die Komposition vermittelt Bewegung und Alltäglichkeit zugleich, während die sparsame Farbgebung den Fokus auf die Linienführung legt. So entsteht ein atmosphärisches Stadtporträt, das den flüchtigen Moment des Überquerens eines Zebrastreifens inmitten des Großstadttreibens einfängt.