Uli Lächelt fängt in seiner Malerei „XXV 11 - Eberswalder Kräne beim Umschlag im Wismarer Hafen“ die industrielle Dynamik eines Hafenbetriebs ein. Mit expressiven Linien und einer reduzierten Farbpalette aus Blau-, Braun- und Gelbtönen entsteht ein spannungsreicher Kontrast zwischen Himmel, Wasser und den markanten Hafenkränen. Die filigranen Konturen der Kräne heben sich lebendig vom atmosphärisch aufgelösten Hintergrund ab, der durch pastose Farbaufträge und strukturierte Flächen eine fast abstrakte Tiefe erhält. Das Werk verbindet technische Präzision mit künstlerischer Freiheit und vermittelt so die Energie und Funktionalität des Umschlags im Hafen auf eine poetisch-graphische Weise. Die Malerei zeigt eine gelungene Synthese aus Gegenständlichkeit und Abstraktion, die den industriellen Alltag in einem neuen, ästhetischen Licht erscheinen lässt.