Uli Lächelts Werk „I 111 - Fallendes Pferd“ besticht durch seine dynamische Komposition, die Bewegung und Zerfall zugleich thematisiert. Die Malerei verbindet expressive Linienführung mit einer erdigen Farbpalette, die an verwitterte Oberflächen erinnert. Die skizzenhaften Umrisse des fallenden Pferdes lösen sich in abstrakten Formen auf, während schwarze und farbige Akzente Spannung erzeugen. Die Verwendung von Körnung und Struktur verleiht dem Bild eine fühlbare Materialität, die das Motiv in eine fast archäologische Dimension hebt. Dieses Zusammenspiel von figürlichen Andeutungen und abstrakten Elementen macht das Werk zu einem faszinierenden Beispiel zeitgenössischer Malerei, das sowohl Bewegung als auch Vergänglichkeit eindrucksvoll einfängt.